Nichts ist so sicher wie die Unsicherheit der staatlichen Rente. Wie hoch wird sie in 10, 20 oder 30 Jahren sein? Wird sie durch Inflation, Steuern und Krankenversicherungsbeiträge zusätzlich verringert? Das weiß niemand genau zu sagen. Deshalb schließen immer mehr – auch jüngere Leute – eine private Rentenversicherung ab, durch die sie mit mehr Zuversicht auf ihren Ruhestand blicken können.

Doch welche Art der privaten Altersvorsorge ist die sicherste und profitabelste? Fonds und Versicherungen, Rürup, Riester und sonstige Geldanlagen versprechen viel, doch welche davon ist für mich die geeignete? Oftmals ist man nach dem Online-Vergleich hinter heimischen Gardinen noch ratloser als vorher, denn durch die Menge an Informationen und Geldanlagemodellen verliert man erst recht den Überblick. Auch wir können hier nicht das beste und profitabelste Versicherungskonzept vorschlagen, denn zum einen hängt dies von der jeweiligen persönlichen und finanziellen Lage und Risikobereitschaft ab sowie von den Entwicklungen in der Politik.

Guter Rat ist nicht teuer

Auf jeden Fall sollte man sich einmal gründlich hinter dem Plissee beim Anlageberater informieren und sich anhand seiner persönlichen Situation die günstigsten Modelle vorschlagen lassen. Dazu sollte man allerdings einen unabhängigen Anlageberater aufsuchen und keinen, der nur die Produkte einer Bank oder Versicherung anbieten darf. Zwar verfügen diese über professionelle Softwarelösungen zum Erstellen von Rechenmodellen und werden Ihnen seitenweise anhand verschiedener Einzahlungsbeträge und Geldanlagemodelle Ihre zu erwartende Rente vorrechnen können, doch ob diese wirklich profitabel sind, lässt sich nur im Vergleich mit anderen Anlageanbietern ermitteln.

Die sicherste Variante ist immer noch, seine Geldanlage nicht nur bei einem Anbieter zu tätigen, sondern seine Altersvorsorge zu splitten, z. B. durch Einzahlungen in eine Betriebsrente, den Abschluss einer Riester-Rente oder den Kauf einer Eigentumswohnung. Dadurch verringert sich das Verlustrisiko bei Finanzkrisen. Und bei einem vorübergehenden Engpass oder Arbeitslosigkeit können z. B. die Einzahlungen für die Riester-Rente verringert werden.