Anzumerken ist noch, dass der „Namensgeber” der Basisrente, Bert Rürup, allerdings nicht unumstritten ist. Sein starkes Engagement in der privaten Wirtschaft, vor allem bei Finanzdienstleistern (z.B. bei der MLP AG), lassen ihn immer mehr als Werbeträger für Finanzdienstleister erscheinen, gerade nachdem diese Firmen zu den Hauptanbietern von Rürup-Verträgen zählen.

Und dies steht auch entgegen seiner Wirkung in der „Sachverständigenkommission zur Neuordnung der Besteuerung von Altersvorsorgeaufwendungen und Alterseinkommen”, so dass hier teilweise Interessenkonflikte vermutet werden können.

Bert Rürup hat schließlich sehr maßgeblich am Systemwechsel von einer umlage-finanzierten gesetzlichen Rente zu einem „doppelten System” der Altersvorsorge mit einer knappen Grundversorgung, mittels der solidarisch finanzierten Rente, und einer privaten Zusatzversorgung für ein ausreichendes Alterseinkommen beigetragen. Damit hat er der Versicherungswirtschaft einen riesigen Markt geöffnet.

Diese Zusammenhänge sind des Erwähnens wert, da die Versicherungswirtschaft sich ihr genehmer Wissenschaftler zur Akquisition bedient, dies liegt schließlich in ihrem Geschäftsinteresse. Dass sie ein politisches Interesse an der Privatisierung der solidarisch finanzierten sozialen Sicherungssysteme hat, ist genauso legitim, schließlich werden hier Milliarden umgesetzt. Zu kritisieren ist und bedenklich wird eine solche Interessenwahrnehmung, wenn dieses Geschäftsinteresse zur objektiv „notwendigen Politik” erklärt und versucht wird, mit Geldzuwendungen oder sonstigen Vergünstigungen Experten und die Politik für sich einzuspannen.
Mit seinen Einlassungen, dass er weitere Rentenkürzungen für „unausweichlich” hält und dass eine Absenkung des Rentenniveaus „unumgänglich” sei, wenn man an der geplanten Deckelung der Rentenversicherungsbeiträge bei maximal 22% festhalten wolle, hat er als „Regierungsberater” wesentlich zu der inzwischen allgemeinen Verunsicherung über die gesetzliche Rente beigetragen und damit dieses System zum Auslaufmodell gemacht.
Seinen Einlassungen, dass er weitere Rentenkürzungen für unumgänglich hält und dass eine Absenkung des Rentenniveaus genauso unausweichlich sei, wenn man an der geplanten Deckelung der Rentenversicherungsbeiträge bei maximal 22% festhalten wolle, hat er als „Regierungsberater” wesentlich zu der inzwischen allgemeinen Verunsicherung über die gesetzliche Rente beigetragen und damit dieses gesetzliche Rentensystem zum Auslaufmodell gemacht.

Messezimmer MünchenRestaurant KritikStudentenkreditFerienhaus ToskanaFerienhaus SizilienKuckucksuhren aus dem SchwarzwaldSpieleDatenrettungAlurahmenKredit -Tagesgeldkonto - Kredite ohne Schufa